![]() |
| |||||||||||||||||
|
Bericht über die Funktions-und Dichtheitsprüfung von Abscheideranlagen: PrüfverfahrenDie Prüfung erfolgte gemäß § 60 LWG in Verbindung mit den Verwaltungsvorschriften über die Genehmigung von Abwassereinleitungen aus Betriebsstätten zur Instandhaltung, Entkonservierung und Reinigung von Fahrzeugen in öffentliche Abwasseranlagen, der DIN 1999-100, Teil 1-3 bzw. der EN 858, Teil 1 mit integriertem Schlammfang und selbsttätigem Abschluß sowie der DIN 1999, Teil 4 – 6.PrüfungsvorbereitungAm Tage der ersten Prüfung wurden die Schächte der Leichtflüssigkeitsabscheideranlage und des Schlammfangs geöffnet und die Anlage mittels eines Saugwagens komplett entleert und gereinigt. Der Schwimmer des selbsttätigen Abschlusses wurde entnommen, geprüft und gereinigt (Falls nicht vorhanden: s. bauliche Ausführung). Anschließend wurde die Anlage begangen und in Augenschein genommen. Die Einbauten wurden auf Funktion und Zustand geprüft. Zur Dokumentation wurden einige Fotos gemacht. Der Zufluss zum Schlammfang sowie die Verbindung zum Benzinabscheider wurden mittels Dichtkissen verschlossen, um ungewollte Füllstandsveränderungen zu vermeiden. Hiernach begann die Befüllung der Anlage mit Frischwasser.MeßsystemZur Messung der Wasserstände wird ein von der LGA TÜV Group zugelassenes Messsystem eingesetzt. Das Gerät ermittelt den Pegelstand berührungslos über eine Abstandsmessung mitUltraschall von dem Sensor zur Flüssigkeitsoberfläche hin. Die Messwertgenauigkeit ist kleiner als 0,1 mm. Die Aufzeichnung der Messdaten erfolgt mittels des zugehörigen Notebooks, auf dem die Werte in Intervallen von 10 Sekunden (optional 60 Sekunden) registriert werden. Das Messsystem wurde durch die Landesgewerbeanstalt Bayern zertifiziert und zugelassen. Potentielle Flüssigkeitsverluste werden als Höhenreduktion der Wasseroberfläche festgehalten. Zur exakten Bestimmung eines potentiellen Flüssigkeitsverlustes im Falle von Undichtigkeit gibt es die Möglichkeit:
Durchführung der PrüfungZunächst wurden die für die oben benannte Anlage relevanten Niederschlagsflächen sowie sämtliche Bemessungsgrundlagen ermittelt. Nach bzw. während der Prüfungsvorbereitung wurde die Anlage dann exakt vermessen. Anschließend wurden die gesamten technischen Einbauten von innen auf Mängel hin untersucht. Nach der optischen Prüfung wurden die Becken für die Dichtheitsprüfung mit Wasser befüllt. Das oben näher beschriebene Meßsystem wurde installiert und gestartet. Die Dichtheitsprüfung fand über einen der Größe/ Beschaffenheit der Anlage sowie der Genauigkeit des Messsystems entsprechenden Zeitraum statt. Sämtliche Messdaten wurden aufgezeichnet und protokolliert. Details können den als Anlagen beigefügten Messprotokollen entnommen werden.(Auszug aus Prüfbericht: Sachverständigen Büro F. Göhlich) | |||||||||||||||||
| Prüfzentrum und Büro für Umweltschutz & Arbeitsschutz - Freie Flur 10 - 48163 Münster | Gestaltung Toxda | ||||||||||||||||||